die magierin auf reisen

anders reisen
fahrradtouren
surfen
das wasser befahren
fremden wind um den ohren
frische luft
fremde welten
berge
flüsse
wildniss
zusammen alleine verbunden
campierend vagabundin
gesunde sonne
flirten mit dem meer

Donnerstag, 6. September 2012

CAFE auf Reisen

Alle, die mich kennen, wissen, dass Cafetrinken einer meiner Leidenschaften ist und dass es meine erste Tat am Morgen ist, mir einen zubereiten und im Bett zu schlürfen.
Auf dieser Reise ist es so, dass ich von meiner Hütte immer zum Cafekochen ins Haupthaus in die grosse Küche rüberlaufen darf, um mir den Morgencafe zu kochen, und ehe ich damit wieder im Bett bin, sitze ich schon mit dem Pott auf der Terrasse und bewundere die Berge.
Die Köchin, eine Amerikanerin, eine begnadete Frischkornbreizubereiterin, eine wunderbar Bäckerin, sie lacht, wenn ich sage, dass ich mich auf meinen CAFE IM BETT Zuhause freue.
Charmant sagte sie:" If you want CAFE IN BED you have to sleep in the kitchen."
Wir überlegen, ob wir sie einfach mal überraschen sollen.
Sie kocht guten CAFE und wir haben jeden Morgen Rohmilch dazu,
und Leute, wirklich, es ist göttlich...also ein Schmarren mit der Sehnsucht...
aber wenn ich wieder in Berlin bin, dann...




Sonntag, 2. September 2012

BERGE, WASSER und SPIRIT

Es ist ein Wandern,
ein Weinen,
ein in Stille sein,
Einkehr halten,



von der Natur überwältigt,
Wasserkräfte draussen und drinnen,
vor den Tannen schweigen,



in Ehrfurcht vor Steinen,



die Natur ist stärker als ich,
immer wieder die Lehre vom Wasser...


 ich bin glücklich hier...
ganz im HIER und JETZT
und wenn ichs vergesse,
nehme ich einen Stein in die Hand...


Sonntag, 19. August 2012

DER SPIRIT IM ALLGÄU


DER SPIRIT IM ALLGÄU/ Wanderwege, Kirche und Friedhof in Bad Grönenbach




Gehst Du am frühen Morgen
Oh Wanderin hier vorbei
Weißt Du nicht obs der Letzte
In Deinem Leben sei

Und wenn zur Mittagsstunde
Du solch ein Feldkreuz siehst
So bleib ein wenig stehen
Ehrfurchtsvoll seis gegrüßt

Und wenn Du dann am Abend
Dein Tagewerk vollbracht
So richt den Blick nach oben
Und zu der Sternen Pracht




Dies Gedicht gefällt mir gut, es lädt zu einer umfassenden Tageschau ein, sperrt nicht aus und steht schlicht am Wegesrand. Wenn ich morgens vorbeilaufe, dann erinnere ich mich der Gegenwärtigkeit unserer aller Existenzen und der meinen insbesondere, die es für mich hat.
Heute war ein ruhiger Tag. Morgens ein Spaziergang zum Schloss mit einem Lehrgarten für Bauerngärtnerinnen, am Nachmittag ein Spaziergang zur Post und danach über den Friedhof und die Kirche.


Ich mag es sehr, einige Kerzen zu entzünden, über Menschen und Anliegen zu meditieren, in dem ausliegenden Buch etwas zu lesen oder auch selber zu schreiben, mich der Seite des Lebens zuzuneigen, die vielleicht im Schatten liegt oder die Wünsche zu nähren, die ihrer Umsetzung langsam entgegekommen...reinschwingen ins Leben...



Die Rituale im Ruhigen, der wilde Tanz des Lebens und der Ort des Todes, seine Zeichen…da ich nicht katholisch sozialisiert bin, kann ich den Weihrauch ohne Assoziationen einatmen und die Gesten und Symbole der Spiritualität genießen.




Der Sternenhimmel leuchtet zur Zeit prächtig, die Sternschnuppen nehmen kein Ende…die Sonnenaufgänge glühen feuerrot…so viel Natur…ich danke innerlich und atme alles ein…und nach wie vor begleiten mich FORTUNA (und ich fühle mich reich beschenkt hier) und HEKAtE auf dieser Reise…Fortuna für die Art des Reisens und HEKAtE unterstützt mich auf dem Weg bei der Suche nach meiner beruflichen Orientierung und da bin ich hier im Wald und an den Wegkreuzungen natürlich richtig.
Hier in der Natur und mit der Zeit verfliegen meine Traurigkeit und die Erschöpfung. Ich empfinde die Begegnungen und Wanderungen und die Spiritualität als heilende Kräfte.
Hermann Hesse schreibt im Peter Camenzind:
„Die Trauer fliegt auf den Flügeln der Zeit davon.“
Erst kürzlich las ich einem ZEITartikel, dass dieser Roman sein Befreiungsschlag von seiner ersten Depression war und er da die therapeutische Wirkung seiner Berufung als Romanautor entdeckte.





 GEDICHTE AUF REISEN/ Keine wird gefragt

Keine wird gefragt
wann es ihr recht ist,
Abschied zu nehmen,
von Menschen
Gewohnheiten
und sich selbst.
Irgendwann heißt es
sich 
auszusetzen
auszuhalten
anzunehmen
im Schmerz ebenso
wie in der Freude




Mittwoch, 15. August 2012

so müssen windbeutel aussehen

ALPENGLANZ UND WINDBEUTEEL






ein solches erlebnis...eine wunderbare wanderung durchs allgäu und dann die alpen in der ferne,
 panorama pur, für mich berlinerin natürlich ein traum...und da spreche ich noch nicht von der einkehr ins
CAFE ALPENBLICK in Herbisried gehörig zu Bad Grönenbach
gewirtet von einer Konditormeisterin
KONNI FUNK
87730 Bad Grönenbach
Herbisried 16
08334313/geöffnet sommers wie winters 10-20 uhr ruhetage montag und dienstag
die Zeit dort ist stehengeblieben und sie, die wirtin kann das auch, die zeit stehen lassen ganz still...
indem sie sofort stop sagt bevors ihr zu viel wird und sie die grenzen setzt, damit sie es schafft,in ruhe zu bedienen und die bestellungen aufzunehmen,
ein wenig anders ihre ausstrahlung...
nicht auf schnelligkeit oder multitasking aus, sie sagts auch so:

"NENE, so sch kon i net, oans nach m ondern, derlei zweierlei muss oans ums ondere g schen, so vial zeit muss oana schon hom..."
eine labsal für meine erschöpfung, solcherart zu hören...
mir berlinerin gefiels
es war klar
bayerisch im ausdruck
und von autonomer weiblichkeit getragen
und sie bäckts zusammen mit ihrer schwester, die auch anwesend war und sie bedienen zusammen.ihr cafe hat den privileg des superausblicks
und einer phantastischen innenausstattung, die ich bei anderem wetter vielleicht fotografieren kann ohne blitz.
Reservierung ist empfohlen.
Es gab WINDBEUTEL MIT ERDBEER UND VANILLEEIS UND VANILLESAHNE UND OBST
ach ja, das eis ist selbstgemacht, irre!!!!





Und wenn ich schon ein Frauencafe empfehle und dafür werbe, dann auch gleich noch für 
luisa francias göttinnenkarten...
wir legen sie hier für unsere zeit und es macht spass, sich die göttinnen einzuverleiben, anzunähern und sie als tragende inspirierende zuweilen auch provokante weggesten zu nehmen.
ich hab ein glück, ich hab fortuna an meiner seite und für den beruf die hekabe...ich bin gut behütet und begleitet
euch wünsche ich das gleiche

Sonntag, 12. August 2012

eingerichtet und noch im ankommen

das zimmer ist eingerichtet, meine klamotten ausgepackt, das bett schläft sich gut, die terasse ist eine wucht in tüten und beginne mich einzuleben.
schwimmen wandern yoga gruppen sauna imaginationsreisen morgenspaziergänge labyrinthlaufen cafetrinken tolles essen ruhe ruhe meditation gemeinsames singen tanzen all dies kann ich machen gemeinschaft geniessen und die einsamkeit suchen...alles ist möglich




ich bin noch dabei, mich zu aklimatisieren. das klima im allgäu ist in seiner sonnenbegabung für mich sehr intensiv. gestern nacht war die nacht der vielen vielen intensiven sternschnuppen. nach einer zweieinhalbstündigen tanzsession bin ich körpertrunken mit einer decke umhüllt auf der bank vorm haus gesession und konnte nicht so schnell wünschen wie es vorbeischwebte und flog und schimmerte und leuchtete. meine seele ist ganz voll. mein krafttier auf dieser reise ist die seeadlerin.



meine freundin hatte sie mir mit auf den weg gegeben, dazu eine beschreibung von eigenschaften, die mich hier halten und treiben. die klarheit des blickes ebenso wie den mut zum höhenflug und da halten und festhalten und loslassen...freiheit ist da thema, freisein in den beziehungen ebenso wie in der intuition und neuen entscheidungen.
heute bin ich vier stunden gewandert, vorbei an feinen höfen

,





 flussmündungen, aussichten und einsichten...der geruch im wald, das geläut der almkühe...ich war am ende em ende, meine füße sind müde, meine seele freut sich aufs schlafen und die bilder im kopf kommen langsam zur ruhe. wärend ich das schreibe sehe ich über diesen wasserlauf der iller, ein gedicht...


einen schönen wochenstart und bis bald wieder hier...

Montag, 6. August 2012

DAS GEPÄCK IST AUF DEM WEG





 GEPACKT IST
FORTUNA UND TARA SEGNEN DIE REISE
















gepackt ist. notgroschen sind im fortunaportemonaie, die turnschuhe warten aufs mobile, der tuschkasten leuchtet vor sich hin, im ahninentopf liegt bis zum schluss das geld und eine reisejause bereite ich morgen früh.
das gepäck wurde gestern schon vom versandservice abgeholt.  dafür hab ich in der bahn keinen stress mit dem gehebe und getrage. das finde ich wirklich genial. wenn ich eines tages den roten bus von meinem header besitze, dann reise ich damit um die welt.


 bis dahin gibts jede menge andere möglichkeiten.diesmal sind es die bahn und ihr gepäckservice.
die glücksgöttin FORTUNA bietet sich mir als reisebegleiterin an, ich habe sie aus dem GÖTTINNENDECK von LUISA FRANCIA gezogen als Reisebegleitung.
Ist es da ein Zufall, dass ich vor einer Wochen ein Gedicht über Glück schrieb und seit zwei Wochen das Buch DAS GRÖSSERE GLÜCK lese? Synchronizität nennt sich das, ich glaube, dass es die Zeichen dafür sind, dass mein Gefühl und mein Blick und meine Intuition auf die neue alte Spur zurückgefunden haben und jetzt langsam Heilung erfahren.
Das Kartendeck gefällt mir wirklich gut, ausdrucksstarke bilder und ebenso starke texte. ich habe es im gepäck und werde es vielleicht mal für den blog auspacken.

das buch von richard powers ist nicht so toll, mir gefällt die erzählperspektive nicht, allwissende dritte person, das machts hier und auch andererorts oft unlebendig. seine beiden bücher DER KLANG DER ZEIT und DAS ECHO DER ERINNERUNG haben mich beeindruckt, kann ich empfehlen als Reise-und auch Weltlektüre. Soviel für HEUTE...

Sonntag, 29. Juli 2012

Ab ins Allgäu






Wenn eine eine Reise tut, dann hat sie was zu tun.
Reisevorbereitungen
Reiseproviant
packen
einpacken
auspacken
völlig aus dem Häuschen geraten
aufgeregt sein
Reiselisten Packlisten

Ich erlebe das immer wieder...die Reiseprioritäten in Sachen Packen sind so unterschiedlich wie unterschiedlich die Menschen sind.
Ich packe zuerst immer meine Kreativtasche, also Federmäppchen,Kleber, Reisebuddha, Tagebuch oder Hefte, Stifte und erst dann, wenn auch die Buntstifte, diemal die Wachsblöcke von Stockmar, drin sind...
dann kommt der Reiseproviant in der Planung, Äpfel, getrocknete Früchte, Leibnizkekse und Thermoskanne...Selbst wenn ich in den Speisewagen gehe und dort den Tresen leerfresse, ich brauche diese Dinge dabei,
bei der Bahn ist immerhin alles möglich von Stromausfall bis zur Stillegung und dann habe ich meine Fressalien...und kann losziehen in die weite Welt...sieht bestimmt cool aus...






und erst dann die
Klamotten...




Wohin es geht? Ab ins Allgäu, nahe Kempten und Obersdorf, ab in die Pampas...
Hier werde ich ab und an meine Berichte geben, es wird eine Reise nach draussen und nach innen...nach innen viel mehr...
Am 8.8. gehts los und dann findet ihr mich hier. Ich freue mich über Euren Besuch und auf die Tour...

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Sonntag, 17. Juni 2012

FAHRRADTOUR BERLIN JWD janz weit draussen


War das schön! Eine Fahrradtour an der Havelchausse und quer durch Berlin

Schon lange hege ich diese Idee: einmal auf dem Rad die ganze Havelchaussee entlang und dann…ja was dann? Das war immer die Frage. Und wie das Vorher regeln, durch die ganze Stadt…ohne schon vorher müde zu sein…
Letzte Woche dann die Idee. Ich kaufe mir zu meiner Umweltkarte noch eine in der Zeit gleitende Fahrradmonatskarte hinzu(mit 9€ bin ich dabei) und fahre Teilstrecken mit der BVG.
Gesagt getan, raus aus dem Bett, von 5-13 Uhr gehört Berlin mir alleine, die Berliner schlafen lang. Cafe in die Thermoskanne, einmal Stullen fürs Picknick, also Frühstück, Obst, Badesachen, Regenjacke und um 8.45 Uhr ging es ab durch die Mitte. Vom Nollendorfplatz bis nach Westend in der U2. Von dort über Steubenplatz  Richtung Olympiastadion.

 Ruhleben ist ein beschaulicher Teil von Charlottenburg. Ein bisschen betucht und gediegen, ohne Perlenkette geht die Westendlerin nicht zum Brötchenholen.
Olympiastadion, Glockenturm, Waldbühne und dann hinter der Eisbahn runter zur Havelchaussee.


Rupenhorn, Postfenn, Schildhorn, Grunewaldturm




 Berlin liegt mir einsam zu Füßen








 Jetzt kann ich auch dies, alle Gänge ausfahren bei den Steigungen. Der Vorteil des Radweges sind die Einblicke in kleine Furten, die heimliche Plätze am Wasser offenbaren, so wie auch mir, mein Picknickplatz hätte geschützter und einsamer gar nicht sein können.










Der Nachteil des Fahrradweges sind die vielen Unebenheiten, die die Abwärtsfahrten nach den Steigungen versauen, so dass am Ende auch ich auf die Fahrbahn ausgewichen bin.
Der Badeplatz ganz phantastische. Hier zeigt die Regenjacke ihre Qualitäten als Decke gegen den nassen Sand, denn in Berlin regnet es seit Wochen. Cafe, selbstgebackenes Brot, Badeanzug, alle raus. Segelboote kreuzen draußen auf dem bewegten Wasser, Muscheln und eine große Schwanenfeder sind die Naturgeschenke. Ganz weit draußen ein Wasserskieteam und eine Segelschule mit den kleinen OKJollen. Eine kleine Oase.
Am Ende der Havelchaussee dann gibt’s die Wahl: Rechts nach Wannsee links nach Charlottenburg über den Königsweg, nur für Fahrräder, Skater und Fußgängerinnen nutzbar. Ausgeschildert steht dort: bis zur Siegessäule sollen es nur 4,9 km sein. Kann ich das schaffen? Ich beschließe, es zu versuchen. Ein Weg zwischen Avus und Grunewald.



Die Avus nervt… beim nächsten Mal probiere ich einen Querfeldeinweg durch den Grunewald, diesmal eben der Königsweg. Dort dann die ersten Menschen, Rennradfahrer beim Training. Dann endlich erreiche ich Charlottenburg, Eichkamp, kleine Häuser, etwas langweilig, etwas zu Avusnahe. Vorbei an den Messehallen, die Kantstraße entlang, kein Auto…nichts…pure Sonne…vorbei am Lietzensee. Dann die Idee am Augustplatz bei einem Lieblingseisladen Cafe zu trinken.









 Auch hier habe ich den Eismichel vollkommen für mich. Ich kaufe mir einen Tagesspiegel, bestelle mir eine Kugel Schokoladeneis und einen Cafe.
Im Tagesspiegel ein Nachruf auf die von mir hochgeehrte Margarete Mitcherlich...Berlin ist klein an diesem Morgen, um die Ecke kommt meine Analytikerin, lachen, sie holt Frühstücksbrötchen.
Ich werde es schaffen bis Nachhause auf dem Rad. Vorbei am Dephi, meine Lieblingskino und dem Theater des Westens. So kanns gehen mit dem Fit werden. Das Gedicht zur Fahrradtour findet ihr unter
Ich war um 13.15 Zuhause, da steht die Berlinerin auf und betritt die cafes. Ich legte mich auf den Balkon und ging am Nachmittag aufs Lesbisch-Schwule Straßenfest. Ein toller Tag.


Die Fahrradfahrerin ist glücklich